Unsere Wege

Diesmal sind wir teilweise mit unseren Freunden Eliane und Armin unterwegs. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Die Flüge und alle Unterkünfte sind gebucht.

4. März 2026

Flug pünktlich und ruhig. Treffen in Boschendal Eliane und Armin. 1. Apero intus

5. März 2026 WEINTRAMM

Unser Ticket lautet auf Start 0930 beginnend mit dem Tram. Wir werden in einen Bus verfrachtet. Die Reklamation hat zu Folge, dass uns der Bus zurück zum Start bringt, wo wir eine halbe Stunde später mit dem Tram, losfahren können. Ab da klappt alles bis wir uns auf einem Weingut vertändeln. Anstatt eine Stunde zu warten, bringt uns Uber zum nächsten Weingut. Auch da vergessen wir die Zeit, also geht es mit Uber zurück in unsere Wohnung. Alle sind „Müde“. Um 1900 Uhr gibts Nachtessen im Dorf. Zum Glück zu Fuss erreichbar.

6. März 2026 mehr Weingüter im Viser

Am Morgen ist Chillen angesagt. Um 1100 Uhr bringt uns Uber zum Weingut La Motte. Ein riesiges Anwesen mit Restaurants, Bäckerei, Ausstellung, gepflegte Gärten und einem testing room. Wir landen natürlich beim Testing. Ein junge, hübsche Dame leitet das Ganze. So eine Weinpräsentation haben wir noch nie erlebt. Das Mädchen präsentiert die Weine mit einer Inbrunst ohnegleichen. Sie erklärt nicht, sie lebt den Wein. Jedenfalls kommen ein paar Flaschen mit auf die Reise. Ein kleiner Lunch in der Bäckerei schliesst den Besuch ab. Natürlich kommen noch einige Süssigkeiten mit. Uber bringt uns zum Weingut Lynx. Der Fahrer und ich machen einen Deal. Er wartet beim Weingut auf uns, dafür kriegt er die Rückfahrt inkl. grosszügiges Trinkgeld bar auf die Hand. Wir sind stolz auf unseren Deal und er freut sich über den Betrag. Auch da kommen noch ein paar Flaschen mit. Wir wussten vom Apero gestern, dass der Viognier von hier hervorragend schmeckt. Zurück Daheim eröffnen wir ein Kellerbuch und notieren darin unsere Schätze. Am Abend gibts Picknick.

Unserer Schätze

7. März 2026 Soppen in Franschhoek

Zonga ist unser Ziel. Mit aus dem Laden kommen eine Tasche und Sandalen. Wir besuchen den Wochenmarkt. Überschaubar mit vielen Besuchern. Noch eine Boutique, eine Bluse verlässt mit uns den Laden. Dann Apero, sozusagen ein Grundnahrungsmittel. Am Nachmittag sind alle zurück. Chillen und Einkaufszettel für Morgen vorbereiten. Nachtessen im Restaurant le Beau Vivant, eine uns allen bekannte Adresse. Freude herrscht.

Franschhoek

8. März 2026 von Franschhoek nach Hermanus

Wir schleppen das ganze Gepäck zurück ins Auto. Die Fahrt dauert rund 3 Stunden. Autobahnen vermeiden wir, wir fahren entlang der Küste auf einer gut ausgebauten Strasse. Kurz vor dem Ziel wird noch der Checkers geplündert. Angekommen entsprich die Vorstellung der Unterkunft nicht ganz der Reservation. Ein Fehler aber nicht schlimm. Wir grillieren auf dem Feuer Borewors und Rinderfilet.

9. März 2026 Bummeln und Shpping in Hermanus

Bei schönstem Wetter spazieren wir durch Hermanus. In einer Boutique landet eine Bluse im Sack. Gemeinsames Glace Essen folgt. Es ist heiss, wir gehen zurück in die Wohnung. Im oberen Stock gibt es einen Balkon. Schön im Schatten mit einer Brise aus Richtung Meer. Herrlich!! Nachtesse, Rinderfilet vom Grill, Blumenkohl und Blaukabis Salat. Wir dürfen noch einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben.

10. März 2026 Wein testing 2

Mit Wein Hoppers fahren wir ins Tal Himmel und Erde. (Hemel en Arde) In drei Weingütern machen wir ein Testing. Whalehaven, Newton Jonson und Spookfontein. Ausser zwei Flaschen Portwein kaufen wir nichts. Nicht weil der Wein nicht schmeckt, wir haben einfach schon genug davon. Im letzten Weingut gibt es eine Käseplatte und eine Fleischplatte. Enttäuschend, die beiden Platten bestehen zur Hauptsache aus Crackers, Schälchen mit Saucen und Fruchtstücken. Nach langem Suchen finden wir auch Fleisch und Käse. Was soll’s, Afrika eben. Alfredo hat uns gefahren. Sehr netter junger Mann.

11. März 2026 von Hermanus ins Felsenhaus Kagga Kamma

Wir starten kurz vor 8 Uhr über Botrivier, Villersdorb, Worcester, Ceres zur R303. Dan biegen wir ab auf eine Gravel Road Richtung Camp. Die gut zu fahrende Strasse bietet ein unwahrscheinliches Panorama entlang der Cederberge. Um 1300 treffen wir ein. Es ist heisse 36 Grad und Wolkenlos. Nach dem Lunch werden wir mit netter Begleitung zu unserem Felsenhäuschen geführt. Klein aber fein mit Klimaanlage und einer Aussicht die seinesgleichen sucht. Der Kingsklipper schmeckt hervorragend. Es geht bald einmal unter die Decke..

12. März 2026 Erster Tag im Kagga Kamma Camp

Auch das Afrikanische Frühstück schmeckt. Eier, Wurst, Speck und Bohnen. Wir geniessen das Leben in den Felsen. Es ist immer noch heiss bei schönstem Wetter. Wir erkunden die Umgebung. Die Fusswege sind gut ausgebaut. Es ist 1730 wir starten zum Sundowner Drive. Cheree, unsere Driverin und Gide fährt uns durch die wunderbare Gegend bis zum Ziel. Wir kommen am International Airport von Kagga Kamma vorbei. 2 Pisten, eine 300 Meter, die andere 1 Km lang. Eine kleine Baracke als Unterstand. Kein Sicherheits Check. Cheree erzählt, es fliegen Leute ein, essen Frühstück und fliegen wieder weg. Später beäugen wir 2 Zebras, 1 Ducker und einen Vogel dessen Namen ich vergessen habe. Cheree erklärt, dass dieser Vogel steil in die Luft fliegt und dann ähnlich einem Plastiksack zu Boden gleitet. Der Sonnenuntergang ist solala. Es hat Dunst in der Luft. Der GT und die Lunchbox sind bald einmal verdrückt. Es wird Dunkel, die Rückfahrt ist kurz und ohne Sichtungen. Habe vergessen, was uns zum Nachtessen serviert wurde. Schlecht war es nicht, sonst wüsste ich es noch. Jedenfalls warten wir 30 Minuten auf unser Dessert. Es kommt nicht und wir gehen. Im Vorbeigehen erkläre ich es unserem Kellner. Auf dem gut beleuchteten Rückweg, wir sind kurz vor dem Ziel, ein Schrei von Elisabeth. Hinter ihr steht der Kellner mit unseren 2 Dessert und entschuldigt sich. Elisabeth hat einen kleinen Schock, geht aber vorbei. Draussen auf dem Terrässchen geniessen wir noch ein Glas Wein. Begleitet durch das Geheul von Schakalen. Immer wieder ein schönes Erlebnis.

13. März 2026 2. Tag im Kagga Kamma, Faulenzer Tag

Wir geniessen die phänomenale Umgebung und erkunden das Ressort. Die Felsformationen bieten, je nach Licht, eine andere Perspektive. Einen Kopf, ein Tier usw.  Das Ganze ist sehr gepflegt. Blumen und Grünzeug findet sich entlang der Wege. Ab Mittag schein die Sonne voll auf unser Terrässchen. Schatten wird nicht geboten. Wir verschwinden für ein paar Stunden ins klimatisierte Innere. Zum Nachtessen habe ich Schwein. Ein herrlich mariniertes Rippchen. Die Grösse lässt es zu, dass das Gemüse liegen bleibt. 

Die anderen Unterkünfte

14. März 2026 Vom Kagga Kamma nach Swellendam

35 Km Gravel Road zurück in einer Stunde. Zu 80% die gleiche Strecke zurück gefahren. Unterwegs Kaffeestop, um 1300 treffen wir im la Sosta ein. Wir werden sehr freundlich empfangen. Eigentlich haben wir von dieser Unterkunft nichts erwarten. Gebucht haben wir letztes Jahr wegen dem Sterne Restaurant, jetzt ist es geschlossen. Pech! Die Rezeption bucht uns einen Tisch im Restaurant Schoone Oordt. Ich erzähle euch Morgen wie es war.

La Sosta

15. März 2026 Von Swellendam nach Wilderness

Das Nachtessen gestern war gut, aber das Lokal war nicht unseres. Zuviel weisse Tücher. Wir fahren auf der N2 bis Mosselbay, dann meistens dem Meer entlang nach Wilderness. In der Beach Villa waren wir vor 10 Jahren mir Regi und Sven. Die Eigentümer Deon und Leane empfangen uns mit einem herzlichen hello again. Die Buchhaltung hat wohl geplaudert. Die Getränke sind immer noch alle inbegriffen. Gefährlich! Es ist neblig, Meer eben, bei 26 Grad. Bei einem Strandspaziergang könne wir zuschauen wie ein Fischer einen Rochen an Land zieht. War ein heftiger Kampf. Nach dem Messen der Grösse hat er ihn dem Meer zurück gegeben.

16. März 2026 Ausflug nach Knysna

Gestern Nachtessen im nahe gelegenen Salinas. Muscheln und Calamaris. Heute geht's auf die N2. Wir fahren 46 Km nach Knysna. 50% davon Baustelle. Wir haben ja Zeit. Ich erwische eine falsche Abzweigung die uns zur neuen Waterfront führt. Elisabeth schaut sich die im Schaufenster zum Verkauf angebotenen Liegenschaften an und wird prompt von der Immobilien Verwalterin angesprochen. Kaufen tun wir nichts, sie erklärt uns den Weg zur richtigen Waterfront. Die überschaubare Einkaufs und Food Meile hat uns schon letztes Mal gefallen. Klein aber fein. Elisabeth kauft sich einen Rock und ich mir ein Käppi. Flanieren und einen Drink direkt am Wasser beschliesst den Ausflug. Am Nachmittag geniessen wir den Nebel mit zeitweisen Aufhellung bei 23 Grad.

17. März 2026 Regentag in Wilderness

Wir fahren zum Garden Route Nationalpark. Angekommen fängt es an zu Regnen. Wir beschliessen, Richtung George zu fahren und beim ersten Checkers einen Teil der Einkäufe für die nächsten vier Tage zu machen. Zurück geniessen wir die schöne Unterkunft bei garstigem Wetter.

18. März 026 Höllenritt von Wilderness in den Ado NP

Abfahrt 0830, wieder Richtung Knysna. 45 Minuten dauert die Durchquerung des Dorfes. Doppelspurig, immer wieder Rotlichter. Der Grund, am Ende des Dorfes bei der letzten Ampel werden aus zwei Spuren eine. Wir haben Total 380 Km zu fahren. Und müssen um 1530 beim Maingate sein. Die N2 ist keine Autobahn. Zwischendurch mal wider zwei Spuren zum Überholen. Viele Lastwagen, die zum Teil im Schritttempo leichte Anstiege zu bewältigen versuchen. Weit nach 1200 erreichen wir die Fountains Mall in Jeffreys Bay. Es sind immer noch 140 Km zu fahren und einkaufen müssen wir auch noch. Es wir knapp. Wir entschliessen uns, beim unteren Gate in der Park zu fahren und dann durch den Park ins Main Gate. Kurz vor dem Gate, ca 15 Autos. Ein Löwe soll zu sehen sein. Hände werden gestreckt, Ferngläser gezückt. Uns läuft die Zeit davon, aber kein Durchkommen. Um 1545 treffen wir in der Rezeption ein und werden schon erwartet. Trotz Verspätung können wir problemlos einchecken. Nun sind es noch 14 Km bis zum Camp wo wir um 1630 eintreffen. Wir werden von Eliane und Armin herzlich empfangen. Bei einem Apero beginnt das  gegenseitige Erzählen. Nachtessen, Teigwaren mit Borewors.

Unterkunft im Addo Park

19. März 2026 Erster Tag im Ado NP

Beim Aufstehen stellen wir fest, das sich rings ums Haus eine Horde kleiner Affen rumtreibt. Die Viecher stehlen alles was nicht niet und nagelfest ist. Türen und Fenster offen lassen geht nicht. Also Steinschleuder zur Hand, Kiesel in den Sack. Der Kampf beginnt. Nach fünf Minuten haben sie begriffen was geschlagen hat und verschwinden. Erster Game Drive dieses Jahr. Bei schönem Wetter sehen wir selbstverständlich Elefanten. Der Park hat senen Namen "Addo Elephant" mehr as verdient.  Zebras, Gnus und ein paar Vögel zeigen sich auch. Gegen Mittag fahren wir ins main Camp zum Restaurant Cattle Baron. Es gibt Schnecken an Knoblauch Butter und frittierte Calamris. Gegen 1400 sind wir zurück im riesigen Haus, geniessen die schöne Umgebung. Nachtessen, gegrilltes Poulet mit Salat. Das Feuer brennt, ein Gewitter entlädt sich. Armin und ich grillen trotzdem und sind beim Essen patschnass. Es schmeckt trotzdem. Später klopft es an der Türe. Blacky, unser Campwart, steht vor der Tür. Ob alles in Ordnung sei wird gefragt. Ja klar! Da er ein ausgenommen netter Kerl ist, frage ich ob er ein paar Minuten Zeit hat und bitte ihn rein. Auf die Frage was willst du trinken kommt für Schwarze die ungewöhnliche Antwort, ich habe gerne Rotwein. Das Glas in der Hand kommt die Frage, was ist das für einen Wein. Wir zeigen ihm die Flasche. Er schmeckt ihm. Warum ich das erzähle, es ist das erste Mal, wo wir auf einen schwarzen Gide treffen der Alkohol trinkt. Wir geniessen die Zeit mit ihm und seinen Infos. Zum Abschied, er wird Morgen abgelöst von King, schenken wir ihm 2 Tafeln Berner Schoggi für seine beiden Kids. Die Freude die er zeigt, sind den Schoggi mehr als wert.

Unterkunft im Nyathi Camp

20. März 2026 2. Tag im Addo NP

Heute Morgen keine Affen, die haben gemerkt, dass es hier weh tut. Heute ist der Game drive wesentlich erfolgreicher. Wir geraten zuerst in ein Herde Elefanten. Vor, neben und seitlich vom Auto, Elefanten. Wenn ich gewollt hätte, hätte ich sie streicheln können. Eine andere Herde kommt uns auf der Strasse entgegen. Vor uns zwei Autos, hinter uns vier. Die Herde kommt näher, Hektik entsteht, Rückfahrlampen gehen an. Alle Wagen fliehen rückwärts. Ich fahre ganz links an den Rand, bleibe dort stehen, die Tiere sind unaufgeregt. Die ganze Bande wandert gemütlich an uns vorbei. Erfahrung hilft. Es gibt wunderschöne Aufnahmen. Wir sehen weitere Elefanten, Zebras Schakale, Elanantilopen, Büffel und Gnus. Wir besuchen wieder den Cattle Baron. Kurz nach dem verlassen des Camps läuft uns eine Löwendame von links auf die Strasse. Sie spaziert vor uns her, überholen wir nicht toleriert. Aufnahmen nur von hinten mit ein paar vorwurfsvollen Blicken. Das war ein Tag der nicht vergessen geht. Nachtessen, Steak und Bratkartoffeln.

Der Jäger
Die Nahrung

21. März 2026 3 Tag im Addo

Heute ist viel weniger los als Gestern. Die Tiere zeigen sich, aber in viel geringerer Stückzahl. Übrigens die Gnus der letzten beiden Tage waren Kudus. Ich habe mich da in der Sorte vergriffen. Wir lümmeln Draussen rum und geniessen die schöne Unterkunft. Immer wieder geht ein Blick zum Wasserloch. Plötzlich in Schrei: Ein Nashorn!!! Tatsächlich von Links kommt das Tier und geht mit raschen Schritten Richtung Wasserloch. Die Kameras sind sofort Schussbereit. Einfach herrlich.

22. März 2026 Easy drive vom Addo in den Moutain Zebra

Die 254 Km schaffen wir in vier Stunden. Die N10 führt meistens gerade aus. 2 Pässe sind auch dabei. Mehr Lastwagen als Autos. Immer wieder Überholspuren. Wir beziehen das grosse, schöne rock Chalet im Mountain Zebra NP. Der Ausblick ist überwältigend.

Rock Chalet, mountain Zebra NP

23. März 2026 Tiere suchen im Park

Nach dem Frühstück gehts auf den Game drive. Diesmal sehen wir wirklich Kudus. Der Park hat auch Löwen und Nashörner, diese beiden Sorten finden wir nicht. Der ungefähre Aufenthaltsort der Nashörner wird nicht bekannt gegeben. Auch auf Sichtungstafeln sind keine dieser Tiere zu finden. Das Horn dieser Tiere ist bei gewissen Völkern immer noch sehr beliebt. Der Unterschied vom Zebra zum Mountain Zebra liegt in der Zeichnung der Beine. Die Streifen gehen bis ganz nach unten zu den Füssen. Wir fahren den Kranskop Loop. Er führt über die Bergkette (Kranskop) und entlang von Hängen und Hochflächen
mit Blick hinunter ins weite Tal rund um das Main Camp / Rooiplaat-Gebiet. Sehr schöne, eindrückliche Gegend. Das Wetter, am Morgen leicht neblig, jetzt wieder Sonnig bei 23 Grad.

E Guete!

24. März 2026 Vom Mountain Zebra NP nach Graaff Reinet

Die 150 Km schaffen wir in gut 2 Stunden auf der R61. Fast kein Verkehr. In Graaff Reinert trinken wir in einer Bäckerei einen feine Espresso und kaufen Brot. Die Unterkunft river bend cottage liegt ein wenig ausserhalb des Stadtzentrums. Die Aussicht entspricht einer Stadtunterkunft. Im Coldstream Restaurant gibt es Nachtessen. Springbock, Pizza, Lammkeule und Calamaris.

River bend Cottage
Coldstream Restaurant

25. März 2026 Graaff Reinet Camdeboo Nationalpark

Der Camdeboo NP gehört zu Sanparks. Da wir im Besitz einer Wildcard sind, ist der Tagespass, den wir im Hauptcamp lösen, für uns kostenlos. Nebst dem Hauptcamp, gibt es 2 weitere Gates. Durch das Erste gelangen wir ins Valley of Desolation. Die enge, asphaltierte Strasse für hoch bis auf 1400 Meter. Die Fahrt durch Tal ist eintönig, nur Wald. Obern öffnet sich ein prachtvolles Panorama mit eindrücklichen Bergen und Felsformationen. Das Zweite Gate bringt uns in den Came drive Sektor. Ausser ein paar Gnus will sich uns niemand zeigen. Zu weit weg zum Fotografieren. Zurück in der Stadt gibt es in unserer Stammbeiz einen rock shandy. Wir wollen die riesige, schöne Kirche besuchen. Alles verriegelt. Die Stadt bringt, ausser ein paar zurechtgemachten Gebäude nicht viel. Die Bewohner sind hauptsächlich Schwarz. Es ist ein Gewusel und Gehupe. Immer wieder fröhliches Lachen. Bevor wir zum Nachtessen im Restaurant Coldstream aufbrechen können passiert mit ein Missgeschick. Hier sind die Häuser mit massiven Gittern geschützt. Die Türen zu den Zimmern sind unverschlossen. Davor ist ein Gitter montiet welches man mittels Einschieben eines Bolzens in den Türrahmen verschliesst. Für das schliessen benötigt man keinen Schlüssel, für das Öffnen aber schon. Ich verlasse als Letzter das Zimmer und drücke den Bolzen rein. Sch….. ich bin draussen der Bolzen ist drin und der Schlüssel auch. Wir versuchen die Notfall Nummer anzurufen, klappt irgendwie nicht. Wir wissen, dass die Südafrikaner immer sehr hilfsbereit sind. Unsere Nachbarin gehört zu dieser Gattung. Sie telefoniert für uns, Die Verbindung klappt. Wir erfahren dass bei einem der Zimmer ein, mit einem Zahlenschloss gesicherten, Kasten hängt. Kurz darauf wird der Code übermittelt, wir greifen uns den Ersatzschlüssel. Problem gelöst. Nachtessen schmeckt.

Camdeboo Nationalpark

26. März 2026 Von Graaff Reinet nach Prince Albert

Via N9, R 341 und R407 spulen wir die 340 Km nach Prince Albert runter. Eine eintönige Fahrt fast kein Verkehr. In 4 Stunden sind wir am Ziel. Das Bergkant Guesthouse ist so la la. Unsere Suite liegt Sonnseitig. Draussen sitzen unmöglich. Zudem ist der Aussensitzplatz eher ein Durchgang. Zum Glück haben unsere Freunde eine bessere Lage erwischt. Wir sind dort willkommen.  Im Restaurant Lazy Lizzard gibt es Nachtessen. 

Bergkant Guesthouse
Lazy Lizard Restaurant

27. März 2026 Von Prince Alber nach Outdshoorn

Nach einem Bummel durch das Dorf bei heissem und düppigem Wetter gehts über den Swartberg Pass.


Quelle, CHATGPT
Lage: Verbindet Oudtshoorn mit Prince Albert über die Swartberge
Art: Unbefestigte Schotter-Passstraße (ca. 27 km)
Höhe: rund 1’580 m
Bau: Ende 19. Jh. von Thomas Bain
Fahrzeit: etwa 1–2 Stunden (ohne Stopps)
Schwierigkeit: Gut fahrbar bei trockenem Wetter; Vorsicht bei Regen (rutschig, evtl. gesperrt)
Highlights: Spektakuläre Serpentinen, enge Schluchten („Poort“), weite Ausblicke in die Kleine Karoo
Fahrzeug: Normales Auto reicht meist; kein 4x4 zwingend nötig.


Unser Toyota Fortuner meister den Pass ohne Probleme. Die Fahrt hoch zum Pass ist wesentlich schwieriger wie runter. Seit unserer letzten Überfahrt vor 10 Jahren haben sie auf der Outdshoorn Seite einiges gemacht. Böse Zungen behaupten, dass der Pass in 2 Jahren geteert sein wird. Wäre schade. Unser Ziel vor der Unterkunft gilt der 1. Tankstelle in der Stadt. Kein Diesel. Die Zweite, o Wunder, hat noch. Bezugsmenge beschränkt auf 50 Liter pro Tag. Wir benötigen nur 40. Das reicht jetzt bis zurück nach Kapstadt. In der Bleibe le petit Karoo werden wir von Betty empfangen. Sie händigt uns den Schlüssel zur Honeymoon suite aus. Ein kleines aber feines Häuschen erwartet uns. Die Aussicht über die Ebene ist, nach einem stündigen, heftigen Gewitter, grandios. Nachtessen, ein drei Gang Menu noch unbekannter Art. Mehr davon Morgen.

Swartberg Pass

28. März 2026 Outdshoorn

Das 3 Gang Menü war sehr gut. Eine Tomatensuppe, dann Straussenfilet und eine Creme Brulé zum Schluss. Wir fahren nach Outdshoorn, Städtchen kucken. Wie es hier eben so ist, lärmig und ein unheimliches Gewusel. Wir entschliessen uns den restlichen Tag in dieser schönen Unterkunft zu verbringen. Wir flätzen uns auf die Liegen, lesen, essen ein paar Snacks und trinken was. Richtig gemütlich. Das Wetter ist schön bei 27 Grad.

29. März 2026 VonOutdshoorn nach Agulhas am Meer

Die 340 Km schaffen wir in der von Trudi, unserem Navi, vorgebenden Zeit. Ein Kaffee Stop in Barrydale muss sein. Die Strecke führt mehrheitlich über die R62. In Struisbaai entern wir das Restaurant Fish and moore und bestellen einen Linefish mit Pommes. Der Fisch ist furztrocken und die Pommes modrig. Also Maximum 2 Sterne für die freundliche Bedienung. Bein Ankunft werden wir von Rone überschwänglich empfangen, als wären wir beste Freunde. Ist hier eben so und ich liebe es. Das Zimmer ist komfortabel mit allem was es braucht. Die Aussicht ist wieder einmal gigantisch. Nachtessen, Süssigkeiten aus der Bäckerei.

30. März 2026 Rund um Aghulas

Zuerst besuchen wir den südlichsten Punkt Afrikas. Da trifft der Indische Ocean auf den Atlantik. Wir fahren zum Hafen nach Struis Bay. Ein Hafenrestaurant beschert uns Rock Shandy und Calimari mit Pommes. Schmeckt solala. Wir warten auf die Fischer die vom Fang zurück kommen. Sind aber nur ein paar Hobby Fischer. Dafür kommen uns riesige Rochen besuchen. Wir vermuten, dass sie jeweils um die gleiche Zeit gefüttert werden, weil wir einem Mann zuschauen, der ihnen irgendwas zum Fressen zuwirft. Dann besuchen wir noch den Leuchtturm. Wir spazieren auf einem schön angelegten Steg dem Meer entlang und finden eine Bank, von der aus wir das Meer geniessen. Zum Dinner geht's in Gavin‘s Trattoria, soll ein echter Italiener sein. Mal schauen. Die Eigentümerin, Rone, hat angeboten uns hinzubringen und wieder abzuholen. Nehmen wir gerne an und genehmigen uns einen Apero. 

31. März 2026 Rückreise

Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Rone. Es ist eine herzliche Sache, mit Umarmungen und so. Den Plan, die Pinguine in Bettys Bay zu besuchen, lassen wir fallen. Es würde zeitlich zu knapp. Als fahren wir via R316, N2 und R45 über den Franschhoek Pass ins Restaurant le bon Vivant zum Lunch. Der Pass wird Generalüberholt. Diese Baustellen haben 2 Mal Wartezeiten von ca. 30 Minuten zur Folge. Wir spazieren noch ein wenig durch das Dorf Franschhoek. Es ist heiss, 33 Grad. Wir beschliessen zum Flughafen zu fahren. Die Abgabe bei Europcar ist schnell erledigt, wir haben Vollkasko. Ein Chauffeur bringt uns zum Terminal. Gepäckabgabe keine Wartezeiten. Sicherheits Check ca. 15 Minuten. Dann folgt die Passkontrolle. Ein langer Gang voll mit Leuten.. Wir stehen gut eine Sunde in der Schlange. Endlich in der Halle angekommen, stellen wir fest, dass nur die Hälfte der Schalter geöffnet ist. Ich begreife das Konzept nicht. Nach der Passkontrolle gibt es gute Restaurants, Bars und schöne Geschäfte. Anstatt das sie den Gästen ermöglichen dort Geld auszugeben, lässt man sie in einer stundenlangen Schlange stehen. Wir kennen es ja, das ist Afrika. Trotzdem verstehe ich nicht, wie man dermassen Lernresistent sein kann. Der Flug ist ruhig und pünktlich. Bis auf den letzten Platz gefüllt. Die SBB und das Poschi bringen uns mit gewohnter Pünktlichkeit nach Hause.

04.04.2026 Fazit

Wir haben die Zeit mit unseren Freunden sehr genossen. Es wurde viel gelacht, gut gegessen und feinen Wein getrunken. Die Fahrerei war im Grossen und Ganzen problemlos. Nur über den Swartbergpass hat meine Copilotin ein wenig geschwitzt. Unser Fahrzeug, ein Toyota Fortuner 2x4 2,8/6, hatte viel Power und viel Platz. Die Unterkünfte waren gut, sehr gut bis Überragend. Das Wetter war meistens gut aber teilweise sehr heiss. Die Leute wie immer freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit. Nie fühlten wir uns irgendwo unwohl oder in Gefahr.

Gefahrene Kilometer: 3'443
Durchschnitt Verbrauch Diesel: 8.2 Liter/100Km